Ausstellung in der Serpentine Gallery
Thomas Saraceno
Thomas Saraceno präsentierte in der Serpentine Gallery in London eine experimentelle Ausstellung, bei der er die Grenzen zwischen Kunstinstitution und Natur aufhob. Durch das Öffnen aller Türen und das Ausschalten der Klimaanlage ermöglichte er ein direktes Zusammenspiel zwischen Museumsraum, Umwelt und Besuchern. Diese Geste thematisiert den oft übersehenen Energieverbrauch kultureller Einrichtungen und setzt ein kraftvolles Statement für klimabewusstere Kunstausübung.
Erwähnungen (1)
„Aber es gab zum Beispiel in London in der Serpentine Gallery in diesem Sommer eine fantastische Ausstellung von Thomas Saraceno. Und Thomas Saraceno hat die Türen alle aufgemacht. Also Teil seiner Ausstellung war, dass er gesagt hat, wir holen die Natur jetzt rein und machen die Türen auf und die Tiere können raus und reinlaufen und deshalb schalten wir die Klimaanlagen aus.“
Als Gegenbeispiel zu Friederike Ottos Klage über fehlende Klimakunst beschreibt Christoph Amend begeistert eine Ausstellung von Thomas Saraceno in der Serpentine Gallery im Hyde Park. Saraceno öffnete alle Türen des Museums, ließ Natur herein und schaltete die Klimaanlagen aus – eine Geste, die zum Nachdenken über den Energieverbrauch von Kulturinstitutionen anregte.
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