Aufsatz über Frantz Fanon
Herfried Münkler
Die Zuwanderung nach Deutschland hat seit der Grenzöffnung im September 2015 eine neue Dimension erreicht. Aus in Auflösung begriffenen Staaten kommen überwiegend muslimische Migranten als "neue Deutsche" in die Gesellschaft derer, "die schon länger hier leben" (Angela Merkel). Die Politik bietet Rhetorik und Durchhalteparolen – von der "Willkommenskultur" über "Wir schaffen das" bis zu "Fluchtursachen bekämpfen" –, hat aber weder ein schlüssiges Konzept für den Umgang mit den Flüchtlingsströmen...
Erwähnungen (1)
„Hätte ich mir nur diesen Aufsatz, der damals in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist, vornehmen müssen, der irgendwie Typoskript, 50 oder 60 Seiten hatte.“
Münkler erwähnt einen eigenen umfangreichen Aufsatz über Frantz Fanon, der in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist. Er nutzt die Erwähnung als Beleg dafür, dass er sich intensiv mit Autoren der Entkolonisierung auseinandergesetzt hat – entgegen den Vorwürfen der Münkler-Watch-Kritiker.
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