Aufarbeitungsbericht des Heidelberger Instituts für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
Aufarbeitungsbericht mit dokumentierten Fällen sexueller Grenzverletzungen durch einen Therapeuten des Heidelberger Instituts für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. Der Bericht wurde nach einem ZEIT-Artikel 2018 von einer Kommission erstellt und enthält 32 gesicherte Fälle, darunter schwere Übergriffe auf minderjährige Patienten. Das Dokument ist relevant, da es ein System institutionalisierten Missbrauchs und mangelnde Schutzmaßnahmen in therapeutischen Einrichtungen aufdeckt.
Erwähnungen (1)
„Sie haben 32 Situationen herausgefiltert, in denen es zu sexuellen Grenzverletzungen kam, die gesichert sind. Also beispielsweise hier Therapie mit einer 15-jährigen Patientin. F sagt ihr, sie müsse keine Angst vor ihrem ersten sexuellen Kontakten haben.“
Daniel Müller zitiert ausführlich aus dem Aufarbeitungsbericht einer Kommission, die nach Erscheinen des ZEIT-Artikels 2018 an der Universität eingerichtet wurde. Geleitet wurde die Kommission von demselben Experten, der auch die Odenwaldschule und das Kloster Ettal aufgearbeitet hat.
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