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Artikel über Standbilder für reiche weiße Männer

Süddeutsche Zeitung

Eine Analyse von fast 50.000 Statuen in den USA zeigt ein einseitiges Gedenklandschaft: Die überwiegende Mehrheit erinnert an weiße, wohlhabende Männer, häufig Generäle oder Präsidenten, viele davon Sklavenhalter. Besonders auffällig ist das Geschlechter-Ungleichgewicht: Nur drei Frauen schaffen es unter die 50 am häufigsten dargestellten Personen, während es mehr Meerjungfrauen-Statuen (22) gibt als Denkmäler für weibliche Kongress-Abgeordnete (2). Die Andrew-W.-Mellon-Stiftung reagiert mit 250 Millionen Dollar, um Statuen zu ersetzen und die Geschichte gerechter zu repräsentieren. Laut Stiftungspräsidentin Elizabeth Alexander ist die Auswahl historischer Denkmäler weniger eine Frage von Verdienst als vielmehr von Macht und Ressourcen zur Geschichtsschreibung.

Artikel über Standbilder für reiche weiße Männer

Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:45:19
„Jetzt wollte ich bei der Gelegenheit, nachdem ich ja mit der Süddeutschen Zeitung begonnen habe und mit den Standbildern, die man reichen weißen Männern aufstellt, wollte ich jetzt, wir haben es ja hier mit armen, nicht weißen Frauen zu tun gehabt die ganze Zeit, die unter einem besonderen Segen stehen.“

Sabine Rückert verweist auf einen offenbar in der ersten Hälfte der Episode besprochenen Artikel der Süddeutschen Zeitung über Standbilder für reiche weiße Männer. Sie nutzt den Artikel als Kontrastfolie zur Ruth-Geschichte, in der arme, nicht-weiße Frauen im Zentrum stehen und unter besonderem Segen stehen.

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