Artikel über Identitätspolitik
Lars Weisbrod
Sprache wird maßlos überschätzt, meint unser Autor. Er erklärt, warum man nicht mehr "Identitätspolitik" sagen und auch sonst öfter mal den Mund halten sollte.
Erwähnungen (1)
„Und du hast gerade selber schon auf einen vorzüglichen Text verwiesen, den du geschrieben hast, vor zwei Wochen glaube ich in der Zeit, über Identitätspolitik. Und der macht einen ganz interessanten neuen Punkt.“
Mangold verweist auf einen etwa zwei Wochen zuvor in der ZEIT erschienenen Text von Weisbrod über Identitätspolitik, der die These aufstellt, dass Identitätspolitik vor allem Zeichenpolitik sei – also sich mit der symbolischen Ebene der Welt beschäftige, nicht mit den materiellen Verhältnissen dahinter. Mangold findet dieses Argument überraschend und fruchtbar.
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