Artikel über Hans Litten
Marion Gräfin Dönhoff
Nach dem Zweiten Weltkrieg kritisierte die ZEIT vehement die alliierten Kriegsverbrecherprozesse. Auch Marion Gräfin Dönhoff plädierte für die Entlastung der Angeklagten.
Erwähnungen (2)
„Übrigens, wenn Sie in den Archiven Ihrer großen Zeitung, gab es einen großen Artikel von Eure Heldin, Frau Dönhoff, über Litten. Und da gab es ein großes Foto von Litten. Und als ich dieses Foto habe ich gesagt, ganz recht, das ist doch mein Vater. Da habe ich meinen Vater gesehen.“
Cohn-Bendit erinnert sich an einen Artikel von Marion Gräfin Dönhoff in der ZEIT über Hans Litten. Auf dem begleitenden Foto erkannte er seinen eigenen Vater – an der hohen Stirn. Er schrieb daraufhin der ZEIT und bat um eine Kopie des Fotos, was ihm auch zugeschickt wurde. Eine persönliche Verbindung zur Familiengeschichte.
„Die Gräfin Dönhoff, also die ehemalige Herausgeberin der Zeit, hat über Litten geschrieben, völlig unvermittelt, also es gab gar keinen Anlass, es war 1986, aber sie hat das Buch der Mutter, die über ihren Sohn geschrieben hat, eine Mutter kämpft gegen Hitler. Das hat sie besprochen für die Zeit.“
Sabine Rückert erwähnt, dass Marion Gräfin Dönhoff 1986 in der ZEIT eine Besprechung von Irmgard Littens Buch 'Eine Mutter kämpft gegen Hitler' veröffentlichte. Über diesen Artikel kam dann ein Leserbrief eines ehemaligen Mithäftlings von Litten, der wichtige Zeitzeugenberichte über Littens letzte Tage in Dachau lieferte.
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