Artikel über die Latte-Macchiato-und-Hafermilch-Gesellschaft
Hilmar Klute
Hilmar Klute analysiert die deutsche Mittelschicht, die jahrzehntelang vom Wohlstand der Globalisierung profitiert hat – symbolisiert durch Konsumgewohnheiten wie Hafermilch-Latte. Mit dem Rückzug der Globalisierung droht genau dieser Wohlstand zu erodieren. Die wohlstandsverwöhnte urbane Mittelschicht trifft es besonders hart, weil sie am stärksten von günstigen Importen und globalen Lieferketten abhängt. Der Begriff dient als kulturelle Kurzformel für eine Gesellschaft, die erst jetzt begreift, was auf dem Spiel steht.
Erwähnungen (1)
„Und sehen gerade, was wir im Begriff sind zu verlieren. Nämlich echten Wohlstand. Und da glaube ich... Um Hilmar Klute nochmal zu zitieren, ja, da ist so die Latte Macchiato und Hafermilch-Gesellschaft, die trifft das richtig.“
Lanz diskutiert die Konsequenzen einer schwindenden Globalisierung für den deutschen Wohlstand. Er zitiert Hilmar Klute mit dem Begriff der 'Latte Macchiato und Hafermilch-Gesellschaft', um zu verdeutlichen, dass besonders die wohlstandsverwöhnte Mittelschicht von den Veränderungen getroffen wird. Das 'nochmal' deutet darauf hin, dass Klute bereits zuvor in der Episode zitiert wurde.
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