Artikel über die innere Hausfrau
Nina Pauer
Der Artikel behandelt die Diskrepanz zwischen der Emanzipation von Frauen und ihrem tatsächlichen Verhalten im Haushalt. Autorin Nina Pauer argumentiert, dass moderne Frauen unbewusst in traditionelle Geschlechterrollen verfallen – sie waschen, räumen hinter Partnern auf und übernehmen selbstverständlich Haushaltsarbeiten, obwohl sie sich als emanzipiert verstehen. Pauer bezeichnet dieses Phänomen als die innere Hausfrau, ein internalisiertes Rollenmuster, das stärker nachwirkt, als Frauen sich eingestehen. Sie plädiert dafür, dass Frauen bewusst lernen sollten, diese automatischen Verhaltensmuster zu durchbrechen und die Füße hochzulegen – also sich von der unbewussten Verpflichtung zur Haushaltsarbeit zu befreien.
Erwähnungen (1)
„Ich habe mal einen Artikel über die innere Hausfrau geschrieben, über der wir uns stellen müssen, weil wir haben diese Rollen, also oder die doller wirken, als wir uns das eingestehen.“
Nina Pauer erwähnt einen eigenen früheren Artikel, in dem sie argumentiert, dass traditionelle Rollenbilder – die 'innere Hausfrau' – stärker in Frauen nachwirken, als sie sich eingestehen wollen. Sie nutzt den Verweis, um ihre These zu untermauern, dass die Generation der emanzipierten Mütter ihre Töchter zu blauäugig auf die Vereinbarkeit vorbereitet hat.
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