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Artikel über Dark Academia und die Corona-Generation

Jens Balzer

Jens Balzer analysiert den Dark-Academia-Trend als kulturelle Reaktion auf die Isolation der Pandemie-Jahre. Die Ästhetik von Bibliotheken, Kerzen und klassischer Bildung erlebte während der Lockdowns einen Boom, befeuert durch soziale Netzwerke und die BookTok-Community auf TikTok. Balzer deutet den Trend als Sehnsucht einer Generation, die in Einsamkeit aufgewachsen ist und in romantisierten Bildungswelten Halt und Gemeinschaft sucht. Die technische Vernetzung verstärkte paradoxerweise diese Rückzugsbewegung ins Analoge.

Artikel über Dark Academia und die Corona-Generation

Erwähnungen (2)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:47:39
„der hat das auf Corona zurückgeführt. Also sozusagen so eine Mischung aus Pandemie und auch technischer Vernetzung, das ganze Booktalk-Ding und genau diesen Trend auch“

Text von Jens Balzer, der den Dark-Academia-Trend als Reaktion auf die Lockdown-Einsamkeit der Corona-Generation deutet

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:48:50
„Ich finde, vielleicht können wir einmal auf, weil es das schon ein bisschen länger gibt, auf einen Text bei uns bei der Zeit verweisen von Jens Balzer. Und der hat das Ganze gerade auf die Generation gemünzt. Wenn wir jetzt sagen, ja, okay, Lars, schön und gut, dass du gerne nach Oxford auch gegangen wärst.“

Nina Pauer empfiehlt einen Artikel von Jens Balzer in der ZEIT, der den Dark-Academia-Trend auf die Corona-Pandemie zurückführt. Balzers These: Eine Generation, die wegen der Lockdowns nicht an die Uni konnte, sucht in der virtuellen Dark-Academia-Community einen Stil, in dem Vereinzelung süß und erstrebenswert scheint.

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