Artikel über Afghanistan in Die Welt
Juli Zeh
Die Schriftstellerin und Völkerrechtlerin Juli Zeh argumentiert in einem Interview der SRF-Sendung Sternstunde Philosophie dafür, Weltpolitik primär aus realpolitischen Interessen statt moralischen Maßstäben zu bewerten. Sie betrachtet den Konflikt zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskij als absehbares Aufeinandertreffen gegensätzlicher Positionen, das weder überraschend noch diplomatisches Desaster ist. Zeh warnt davor, Trump allein wegen einzelner Tweets als schlimmsten Präsidenten zu bezeichnen, da seine Vorgänger durch illegale Kriege wie in Vietnam Millionen Menschen getötet hätten. Ihre Position basiert auf ihrer Erfahrung als Völkerrechtlerin, die bereits kurz nach dem 11. September gegen den Afghanistan-Einmarsch argumentierte.
Erwähnungen (1)
„der erste Text, den ich geschrieben habe für eine Zeitung tatsächlich für die Welt gewesen und die haben mich angerufen kurz nach dem 11. September... wo ich versucht habe zu erklären, dass es keine gute Idee ist, in Afghanistan einzumarschieren, weil ich ja Völkerrechtlerin bin“
Juli Zeh beschreibt ihren allerersten veröffentlichten Zeitungstext, einen völkerrechtlichen Beitrag gegen den Afghanistan-Einmarsch nach dem 11. September.
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