Buch

Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit

David Graeber

"Faszinierend, provozierend, bahnbrechend. Ein Buch, das in den kommenden Jahren für Diskussionen sorgen wird." Rutger Bregman, Autor von »Utopien für Realisten« Ein großes Buch von gewaltiger intellektueller Bandbreite, neugierig, visionär, und ein Plädoyer für die Macht des direkten Handelns. David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, und David Wengrow, einer der führenden Archäologen, entfalten in ihrer großen Menschheitsgeschichte, wie sich die Anfänge unserer Zivilisation mi...

Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit

Erwähnungen (6)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:27:32
„Da würde ich zumindest unseren Hörerinnen und Hörern auch nochmal ans Herz legen, in das nachgelassene Buch von David Graeber reinzuschauen, was er zusammen mit dem Archäologen David Waingrow, heißt er glaube ich, geschrieben hat, die so ein bisschen versuchen, diesen Mythos, diese Rhetorik, die offensichtlich Morris auch aufleben lässt, die so ein bisschen zu hinterfragen.“

Lars Weisbrod empfiehlt als Gegenposition zu Ian Morris' These das nachgelassene Buch von David Graeber und David Wengrow. Graeber und Wengrow hinterfragen die Vorstellung, dass Ackerbaugesellschaften zwangsläufig unfreie, hierarchische Gesellschaften waren, und argumentieren, dass politische Entwürfe sich auch aus diesem Materialismus befreien konnten.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:58
„In dem letzten Buch von, in dem nachgelassenen Buch von David Graeber und diesem Wayne Groh, die zusammen nochmal so eine etwas spekulative Geschichte der frühen Menschheit geschrieben haben. Anfänge heißt das auf Deutsch. Da geht es auch sehr viel um Freiheit.“

Lars Weisbrod zieht eine Parallele zwischen Graebers These über die Freiheit früher Zivilisationen – insbesondere das Recht, einfach woanders hinzugehen – und dem dezentralen Prinzip von Mastodon. So wie nordamerikanische indigene Stämme die Freiheit hatten, ihren Stamm zu verlassen, können Mastodon-Nutzer jederzeit den Server wechseln.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 01:00:30
„David Graeber und David Waincrow machen das in ihrem Buch auch ein bisschen auf, dieses naive Denken und sagen, eigentlich haben die Leute sich einfach überlegt, wie sie gerne leben wollen“

Wird als Gegenposition zu Henrichs materialistisch-kulturellem Ansatz erwähnt – Graeber und Wengrow betonen die bewusste Entscheidungsfähigkeit früher Gesellschaften.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:41:31
„Also es gibt so eine zumindest lose Familienähnlichkeit zu so Harari oder auch dem von mir geliebten Buch von, nachgelassenen Buch von David Graeber und Wayne Groh, Anfänger in Neue Geschichte der Menschheit. Also es wird mit allen, nicht mit allen, mit einem bestimmten Set an Mitteln, nämlich Anthropologie.“

Lars Weisbrod ordnet Henrichs Buch in das Genre der 'Big History' ein und vergleicht es mit Graebers und Wengrows nachgelassenem Werk, das er als persönlichen Favoriten bezeichnet. Die Gemeinsamkeit sieht er in der Methode: Beide nutzen Anthropologie und andere Disziplinen, um ein großes Bild der Menschheitsgeschichte zu zeichnen.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:56:54
„Das ist ja übrigens sowas, was, ich hatte das hier rezensiert für die Zeit, was Graeber in seinem letzten Buch zusammen mit dem Archäologen David Waingrow bearbeitet hat. Also die Idee, dass eigentlich die Jäger und Sammler schon viel komplexere Strukturen und interessantere Lebensformen hatten, als wir immer annehmen.“

Weisbrod verknüpft Krachts Darstellung der hochentwickelten Jäger-und-Sammler-Kultur in der Steinstadt mit der These von Graeber und Wengrow, dass vorneolithische Gesellschaften keineswegs primitiv waren, sondern hochkomplexe Strukturen besaßen. Er hat das Buch selbst für die Zeit rezensiert.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 01:10:14
„Und dann, und das ist die Geschichte, die ich noch anbieten würde, gibt es eine weitere Schule, die, würde ich sagen, David Graeber vertritt, den ich ja sehr schätze. In zum Beispiel seinem nachgelassenen Buch macht er da ein ganz großes Fass auf bei dem Thema.“

Ijoma Mangold zieht David Graebers nachgelassenes Buch heran, um eine dritte Position in der Machtdebatte vorzustellen: Macht lässt sich nicht abschaffen, aber ins Spiel verbannen – mit Safe Words und Rollentausch. Diese Idee wendet Mangold dann auf Ikimels sexualisierte Inszenierungen an und sieht darin einen möglichen positiven Kern ihres Konzepts.

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