Amor Mundi
Hannah Arendt
Hannah Arendts 1929 als Dissertation veröffentlichte Schrift greift bereits grundlegende Figuren ihres Denkens auf: den Weltbegriff, das Dasein, die vita socialis, Verantwortung. Anhand des intersubjektiven Themas par excellence »Liebe« erörtert Arendt mit und gegen Augustinus die vielfältige »Doppeltheit« des Menschen zwischen Isolation und Gemeinschaft, Noch-nicht und Nicht-mehr, Gewohnheit und Bewusstsein.
Erwähnungen (1)
„Ich möchte zu einer Ehrfurcht vor dem Leben im Sinne Albert Schweizers aufrufen, zum Amor Mundi von Hannah Arendt, zu einer Liebe zum Leben im Sinne Erich Fromms.“
Hannah Arendts Konzept des Amor Mundi – der Liebe zur Welt – wird als zweites philosophisches Leitbild in Schreibers Schlussappell zitiert. Zuvor hatte Schreiber auch erwähnt, dass er Arendt als eine der Philosophinnen in seinem Buch untersucht hat, wobei er kritisch anmerkt, dass im Briefwechsel mit James Baldwin rassistische Motive nachweisbar seien.
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