Alles was ich möchte ist ein warmes Plätzchen, von dem aus ich Menschen für eine gute Sache abknallen kann
Werner Büttner
Werner Büttner äußert sich provokativ zu einem zentralen zeitgenössischen Konflikt: dem Widerspruch zwischen persönlichem Vergnügen und ethischem Anspruch. Seine Formel verdichtet die Spannung zwischen hedonistischer Entfesselung und dem Willen, etwas Gutes zu bewirken – ein Dilemma, das viele Menschen heute umtreibt. Der Text beleuchtet, wie künstlerischer Ausdruck diesem inneren Widerspruch Stimme verleiht.
Erwähnungen (1)
„Früher in einer anderen Situation, in einer ganz anderen Zeit hat der Künstler Werner Büttner erstmal auf die Formel gebracht, alles was ich möchte ist ein warmes Plätzchen, von dem aus ich Menschen für eine gute Sache abknallen kann.“
Nina Pauer spricht über den Konflikt zwischen hedonistischer Entfesselung und ethischem Selbstanspruch, der viele Menschen heute umtreibt. Sie zitiert Werner Büttners provokante Formel als früheren künstlerischen Ausdruck genau dieses Widerspruchs – gleichzeitig gut und destruktiv sein zu wollen.
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