Alle_Zeit
Teresa Bücker
Soziale Gerechtigkeit bedeutet gerechte Verteilung von Zeit. Zeit ist die zentrale Ressource unserer Gesellschaft. Doch sie steht nicht allen gleichermaßen zur Verfügung. Teresa Bücker, eine der einflussreichsten Journalistinnen in Deutschland, macht konkrete Vorschläge, wie eine neue Zeitkultur aussehen kann, die für mehr Gerechtigkeit, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgt.
Erwähnungen (3)
„Wir haben ein Buch gelesen und zwar das Buch von Theresa Bücker mit dem Titel Alle Zeit und darum geht es um unser heutiges Thema, nämlich um Zeit, also unsere Lebenszeit und wie wir die alle aufteilen in verschiedene Tätigkeiten und Kontexte, die wir mit Erwerbsarbeit verbringen, mit kleinen Kindern, mit großen Kindern, mit pflegebedürftigen Angehörigen.“
Das Buch ist das Hauptthema der Episode. Theresa Bücker argumentiert darin, dass Zeit ein zutiefst politisches Thema ist und dass strukturelle Zeitarmut – besonders bei Frauen, Familien und Care-Arbeitenden – durch politische Reformen bekämpft werden muss. Nina Pauer und Lars Weisbrod haben es gemeinsam gelesen und diskutieren Bückers Thesen zu Zeitgerechtigkeit, Care-Arbeit und der Frage, ob wir zu viel Zeit mit Lohnarbeit verbringen.
„Das hatten wir bei dem Theresa-Böcker-Podcast schon, also als wir über das Buch von ihr alle Zeit gesprochen haben. Da ging es ja massiv auch darum, dass Eltern eben keine Zeit haben, sich so politisch zu engagieren, wie sie es müssten.“
Nina Pauer verweist auf eine frühere Folge des Podcasts, in der Teresa Bückers Buch besprochen wurde. Sie zieht eine Parallele zum aktuellen Thema: Eltern fehlt die Zeit, sich politisch zu engagieren – das gelte auch für die moralische Last, die Sheila Heti in ihrem Buch als 'Moral Load' beschreibt.
„ich denke an unsere Folge zu Theresa Büker, wo er auch gesagt hat, wenn wir weniger arbeiten, dann hätten wir die Kraft, uns politisch zu engagieren und das und das zu machen.“
Im Kontext der Debatte um Arbeitszeitverkürzung und Faulheit verweist Lars Weisbrod auf Theresa Bückers These, dass weniger Arbeit mehr politisches Engagement ermögliche – eine zentrale These aus ihrem Buch über Zeitgerechtigkeit.
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