Adidas-Kanye-West-Recherche
Die New York Times hat eine umfassende Untersuchung der Geschäftsbeziehung zwischen Kanye West und Adidas veröffentlicht. Über fast ein Jahrzehnt (2013–2022) tolerierte Adidas trotz massiver Verhaltensauffälligkeiten Wests – antisemitische Äußerungen, Swastika-Zeichnungen, Pornografie im Büro – weil die Yeezy-Kollektion äußerst profitabel war und West zum Milliardär machte. Wests Bipolar-Störung führte zu extremen Stimmungsschwankungen und impulsiven Forderungen wie der plötzlichen Verlagerung der Schuh-Entwicklung nach Wyoming. Adidas-Manager richteten eine interne „Yzy hotline" ein, um mit Wests Verhalten umzugehen, und erhöhten sein Gehalt wiederholt: 2019 zahlte Adidas zusätzlich 100 Millionen Dollar jährlich. Erst nach öffentlichen Äußerungen Wests über Juden beendete Adidas die Zusammenarbeit 2022.
Erwähnungen (1)
„Ich habe kürzlich in der Financial Times gelesen, dass Adidas große Probleme hat, weil dieser Rapper namens West, den du kurz schon erwähnt hast, nicht mehr bei ihnen sozusagen Schuhe verkauft. Also im Ernst, es hat die an den Rand von riesigen Problemen geführt, dass Kanye West wirklich schlimme antisemitische Äußerungen und seit mehr als zehn Jahren, wie jetzt die New York Times eben nochmal recherchiert hat, im Grunde ist das die Geschichte der Zusammenarbeit.“
Jochen Wegner erwähnt einen Artikel in der Financial Times über die wirtschaftlichen Folgen der Trennung von Adidas und Kanye West. Er beschreibt, wie die Partnerschaft Adidas an den Rand großer Probleme gebracht hat, nachdem sie wegen antisemitischer Äußerungen beendet werden musste. Das Yeezy-Geschäft war extrem profitabel, und der Wegfall traf Adidas hart.
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