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Abschiedstext über Angela Merkels Rückzug

Jana Hensel

Die Schriftstellerin Jana Hensel würdigt Angela Merkel in der Zeitung Die Zeit anlässlich deren Ankündigung, nicht erneut als Kanzlerin anzutreten. Der Kritiker Jochen Wegner hinterfragt, ob Hensel Merkel dabei verklärt. Hensel begründet ihre Faszination rational: Merkel als Ostdeutsche und Frau sei ein seltenes Vorbild, durch das sie die fehlende Repräsentation Ostdeutscher thematisieren könne. Der Artikel wirft die grundsätzliche Frage auf, ob Kunstschaffende wieder vermehrt die politische Obrigkeit verherrlichen – ein Phänomen, das lange als überwunden galt.

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Abschiedstext über Angela Merkels Rückzug

Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:40:52
„Du hast auch ein sehr, für mich auch sehr lesenswertes, bewegendes Stück geschrieben, als sie angekündigt hat, dass sie nicht nochmal antritt. Und hast geschrieben, aber dennoch Merkels spröder Glanz, ihr so unglamouröser Glamour hat auch auf jene abgefärbt, die ihn stets bestritten haben. Wir alle wurden größer darin.“

Jochen Wegner zitiert aus einem weiteren Text von Jana Hensel über Angela Merkel — diesmal anlässlich der Ankündigung, nicht erneut als Kanzlerin anzutreten. Wegner nutzt das Zitat, um die Frage aufzuwerfen, ob Hensel Merkel nicht verkläre. Hensel verteidigt sich: Ihre Faszination sei rational begründet, weil Merkel als Ostdeutsche und Frau ein seltenes Vorbild darstelle und sie über Merkel die fehlende Repräsentation Ostdeutscher thematisieren könne.

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