A Modern Hero
Georg Wilhelm Pabst
Georg Wilhelm Pabsts Hollywood-Film dokumentiert das Scheitern des amerikanischen Studiosystems der 1930er Jahre. Das Studio zwang dem Regisseur talentlose Hauptdarsteller auf und beschnitt ihm jede künstlerische Freiheit, wodurch ein faszinierendes Lehrstück über Zensur und künstlerische Unterdrückung entstand. Der Film gilt als Schlüsselerlebnis für Pabsts spätere Rückkehr nach Europa und zeigt die destruktive Macht von Finanzkapital über künstlerische Vision.
Erwähnungen (2)
„Er hat dann eigentlich nur einen Film gemacht, im Modern Hero, wieder sind wir bei den Helden. Da muss ich ja jetzt immer einschränkend sagen, so wie Kehlmann die Geschichte schildert, weil wir haben ja keine wirkliche Gegenerzählung.“
Iris Radisch erwähnt den einzigen Film, den Pabst in den USA drehen konnte, als Beleg für sein Scheitern in Hollywood. Kehlmanns Roman beschreibt, wie Pabst dort an der Kommerzialisierung scheiterte und seine künstlerische Eigenständigkeit beim Schnitt nicht ausleben durfte.
„Ich meine, ich habe seinen Film natürlich auch gesehen, Modern Hero, den Film, wo man eben die Schauspieler aufoktroyiert hat innerhalb des Studiosystems. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schlecht diese Leute sind. Also der gibt es auch auf YouTube. Ich kann jedem empfehlen, den mal anzuschauen.“
Kehlmann empfiehlt den Hollywood-Film von Pabst als faszinierendes Dokument des Scheiterns. Der Film zeigt, wie das Studiosystem Pabst Schauspieler aufzwang und ihm jede künstlerische Freiheit nahm – ein Schlüsselerlebnis, das Pabsts fatale Rückkehr nach Europa miterklärt.
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