Buch

À la recherche du temps perdu (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (französischer Originaltitel: À la recherche du temps perdu, erschienen zwischen 1913 und 1927) ist ein siebenteiliger Roman von Marcel Proust. Er erzählt die Geschichte von Prousts eigenem Leben als allegorische Suche nach der Wahrheit und ist das Hauptwerk der französischen Romanliteratur des frühen 20. Jahrhunderts.

À la recherche du temps perdu (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Erwähnungen (1)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:47:00
„Mein Lieblingsschriftsteller ist Marcel Proust, dessen Recherche auf der Suche nach der verlorenen Zeit handelt in unendlicher Feinabstufung davon, wie sich Milieus über ihre Wortwahl, über ihre Verhaltensweisen voneinander abgrenzen und zwar auf einer Ebene, wo du quasi mit der Briefwaage arbeiten musst und wirst aber feststellen, wie tief dieses strukturierende System sitzt.“

Mangold nennt Proust seinen Lieblingsschriftsteller und die Recherche als Meisterwerk der Milieu-Analyse. Das Werk dient ihm als weiterer Beleg, dass die feinste Beobachtung von Klassenunterschieden in der Literatur stattfindet – in unendlicher Abstufung von Wortwahl und Verhaltensweisen. Es ist Teil seiner Argumentation, dass Gesellschaftsbeobachtung kein linkes Monopol ist.

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